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Die Melodie unseres Lebens

Nachthimmel

Einmal, wenn wir des Nachts in die Sterne blicken und die spätabendliche Stille der Welt fühlen können, erhaschen wir einen Blick auf die Wahrheit der Welt. Wir sehen, wie tiefgründig und vielfältig unser eigenes Denken und Fühlen, wie einmalig unser eigenes Leben ist. Und in diesem Moment spüren wir, was wir niemals spüren sollten und doch stets danach zu fühlen trachten: Wir erblicken die Einfachheit der Leere und die endlose Weite des Lebenssinns. Dann, und nur in diesem Moment, sehen wir die Gedanken, die tief in unserer Seele als Melodie unser ganzes Leben begleiten werden. Die Melodie, die wir erst kurz vor unserem Tod noch einmal so nah vernehmen werden. In dem Moment, in dem wir dieses Lied erneut hören, werden wir selbst ein Teil dieses Liedes, eine eigene Note in dem Stück des Lebens. Und dann sind wir nicht mehr Individuum, nicht mehr sich selbst, sondern nur noch Teil des Lebens.

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Volkskrankheit Nr. 1?

Hamlet auf der Suche nach dem Sinn des Lebens
Jeder Mensch gelangt in seinem Leben an einen Punkt, an dem er sich die Frage nach dem Sein und Zweck stellt.
„Wer bin ich?“
„Wieso lebe ich?“
Doch kann keiner von sich behaupten diese Fragen je restlos und allgemeingültig beantworten können zu haben.

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Der bedeckte Sinn

Solange ich lebe
werd ich mich fragen,
wohin es mich zieht,
wofür ich denn lebe.

Der einzige Sinn,
einzig Zerstreuung,
ist Liebe und Lernen,
für ein besseres Bald.

Die Suche nach Sinn,
nur Vergeudung,
von Momenten der Ruhe,
von Zeiten der Freude.

Das Ziel der Suche,
doch stets gewünscht,
die Suche selbst,
belanglos und nichtig.

Der Sinn ist da,
bedeckt von Schleier,
vom Wind der Zeit,
schon bald befreit.

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