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Die Melodie unseres Lebens

Nachthimmel

Einmal, wenn wir des Nachts in die Sterne blicken und die spätabendliche Stille der Welt fühlen können, erhaschen wir einen Blick auf die Wahrheit der Welt. Wir sehen, wie tiefgründig und vielfältig unser eigenes Denken und Fühlen, wie einmalig unser eigenes Leben ist. Und in diesem Moment spüren wir, was wir niemals spüren sollten und doch stets danach zu fühlen trachten: Wir erblicken die Einfachheit der Leere und die endlose Weite des Lebenssinns. Dann, und nur in diesem Moment, sehen wir die Gedanken, die tief in unserer Seele als Melodie unser ganzes Leben begleiten werden. Die Melodie, die wir erst kurz vor unserem Tod noch einmal so nah vernehmen werden. In dem Moment, in dem wir dieses Lied erneut hören, werden wir selbst ein Teil dieses Liedes, eine eigene Note in dem Stück des Lebens. Und dann sind wir nicht mehr Individuum, nicht mehr sich selbst, sondern nur noch Teil des Lebens.

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Blick aufs Leben

Steh ich auf diesem hohen Berg,
mit Sicht auf ein lebendig Tal,
würd man denken, es sei tot,
regt doch keine Seele sich.

Doch bricht die Nacht erst diesen Blick,
verdeckt das Tal vor meiner Sicht,
so zeigt sich dessen wahres Wesen,
entzündet sich doch manches Licht.

Und bald schon glüht das ganze Tal,
blendet warmes, helles Licht
und lässt mich fühl’n vor diesem Meer
wie einst David sich vor Goliath.

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Denn du hast mir gezeigt, wie wertvoll leben ist

Du hast dich stets geopfert,
um mir soviel zu geben,
hast Gefühle mir beschert,
mir völlig neu und fremd.

Du schenktest dir nie Ruh‘,
warst immer für mich da,
stelltest mich an erste Stelle,
brauchte ich dich mal.

Du hast mich stets gelehrt,
das Neue zu entdecken,
Offenheit zu zeigen,
mein Wesen so geformt.

Wie ein Schatten warst du mir,
hast mich stets umgeben,
deine Zeit mit mir geteilt
und nicht zuletzt dein Leben.

– inspiriert durch „Geboren um zu leben“ von Unheilig –
– gewidmet all jenen, die mich bisher in meinem Leben begleitet und mir soviel ihrer wertvollen Zeit geschenkt haben –

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Der bedeckte Sinn

Solange ich lebe
werd ich mich fragen,
wohin es mich zieht,
wofür ich denn lebe.

Der einzige Sinn,
einzig Zerstreuung,
ist Liebe und Lernen,
für ein besseres Bald.

Die Suche nach Sinn,
nur Vergeudung,
von Momenten der Ruhe,
von Zeiten der Freude.

Das Ziel der Suche,
doch stets gewünscht,
die Suche selbst,
belanglos und nichtig.

Der Sinn ist da,
bedeckt von Schleier,
vom Wind der Zeit,
schon bald befreit.

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