Schlagwort-Archive: Herbst

Herbst (und doch auch zeitlos)

Die Blätter fallen, fallen wie von weit,
als welkten in den Himmeln ferne Gärten;
sie fallen mit verneinender Gebärde.

Und in den Nächten fällt die schwere Erde
aus allen Sternen in die Einsamkeit.

Wir alle fallen. Diese Hand da fällt.
Und sieh dir andre an: es ist in allen.

Und doch ist Einer, welcher dieses Fallen
unendlich sanft in seinen Händen hält.

(Rainer Maria Rilke)

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Herbst

Die Blätter fallen, fallen wie von weit,
als welkten in den Himmeln ferne Gärten;
sie fallen mit verneinender Gebärde.

Und in den Nächten fällt die schwere Erde
aus allen Sternen in die Einsamkeit.

Wir alle fallen. Diese Hand da fällt.
Und sieh dir andre an: es ist in allen.

Und doch ist Einer, welcher dieses Fallen
unendlich sanft in seinen Händen hält.

(Rainer Maria Rilke)

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It’s just a dream

Wunderbar passend zu diesem Herbsttag…

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Lange Zeit

Diese letzten Sonnenstunden,
treibend im herbstlichen Wind
und Gedanken fliegen ins Uferlose,
wo Sein und Haben nicht zu finden sind.

In Gedanken fliegen auch Gefühle,
letztlich weg von mir und doch,
bleibt ein Rest in meinem Herzen,
der Wärme und Sonne für den Winter borgt.

Diese Gedanken sind an dich gerichtet,
die du mich seit Jahr und Tag begleitest
und dein Spuren Paar im Sand sich zeichnet,
stets auf meinem Weg dabei.

Du weisst es nicht, was ich hier fühle,
sollsts nicht wissen, einerlei,
weil du endlich würdest leiden müssen,
wenn ich nicht geben kann, was du verlangst.

Und so flieg ich im Herbstwind weg von hier,
in der Gedanken und Gefühle Boot,
schwebe, treibe, fliege, fühle,
was ich keinem Menschen je entbot.

Du bist der Wind, der mich begleitet,
mich trägst und stützt auf meinen Flug,
unsichtbar, doch immer da.
Selbst unwissend ob dem Sein in meiner Seele
und deinem Platz in meinem Herzen,
seit ich dich zum ersten Male sah.

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November 3, 2011 · 10:24 pm

Tröstliche Veränderung

Frühling, der du bist
Der du Leben weckst
Den Baum zum blühen treibst
Und voller Freude steckst.

Sommer, der du bist
Das strahlend Licht belebt
Natur und Mensch die Sonn‘ geniesst
Und alles nur nach Freude strebt.

Herbst, der du bist
Den nahenden Tod begrüsst
Und mit der letzten Wärme und
Kräftigen Farben uns die Zeit versüsst.

Winter, der du bist
Die Natur mit eisiger Kälte quälst
Und doch schützend eine weisse Decke
Über alles Leben legst.

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Ein Wunschtraum im Herbst

Ich träume:
Es ist Herbst,
Blätter fallen leuchtend,
Sonne schickt die letzten Strahlen,
und wir sind mittendrin.

Wir wandeln durch eine Allee,
umgeben vom Blättertreiben,
ein Eichhörnchen rennt davon,
wir schauen uns an
und lächeln.

Nebeneinander gehen wir,
und geniessen die letzte Sonne,
sagen kaum ein Wort,
dann und wann ein Blick,
mehr nicht.

Die Kühle lässt dich frieren,
meine Jacke lehnst du ab,
doch nicht meinen Arm,
der sich um dich legt,
Wärme.

Deinen Kopf an meiner Schulter,
als wäre nichts,
dein wundervolles Haar,
umspielt mein Gesicht,
Herzklopfen.

Und der Rest..
Fantasie..

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