Der ratternde Moment

Eine Bahnfahrt hat etwas seltsam anmutiges und schönes. Ich sitze hier in der fast vollständigen Stille, untermalt nur vom leisen Rattern der Räder meines ICE und dann und wann unterbrochen von leisen Gesprächen von Passagieren oder dem sanften Klackern von Laptop-Tastaturen. Eine zischende Coke beim Öffnen der Flasche. Das Rascheln einer Sandwich-Verpackung.

Um mich herum herrscht Stille und eine seltsame Ruhe, während draussen die Landschaft vorbei zieht. Häuser. Strassen. Viele Bäume und Sträucher. Dann und wann auch ein Fluss oder ein See.

Fernab von jeder Geschäftigkeit werde ich hier zum Warten und Ruhen verdonnert, während mein Ziel noch eine halbe Stunde oder mehr auf sich warten lässt.

Dieser Moment der Ruhe und Entspannung ist auf eine seltsame Weise beinahe greifbar, fühlbar, und erfüllt auch mein Innerstes mit eben dieser Ruhe und Gelassenheit. Wach und doch wie in einem Traum, fernab der Welt und des Alltags beobachte ich das Grün der Natur und freue mich still über die gedankliche Leere.

Ich verweile im Augenblick, ohne Gedanken an früher oder später. Still.

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Eingeordnet unter Tagesgedanken

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