Begegnung am Zugperron

Still und grell vom Licht erhellt,
kaum ein Ton gen Himmelszelt,
die Menschenmeng‘ des Perrons fehlt,
an einer Hand ist sie abgezählt.

Am End des Perrons zeigt ein Schemen,
Abbild eines Mensch im Nebel.
Will sich, so scheints, zu mir bequemen,
wie ein Geist, doch wohl am Leben.

Da lichtet Dunste sich und zeigt mir:
Deiner Schritte Richtung bleibt mir
gewogen und mir zugewandt –
mein Blick an dir klebt wie gebannt.

Du senkst so sanft die Lider nieder,
dein Blick beschert mir immer wieder…
Löst so vieles in mir aus und
macht jedem Zweifel den Garaus.

Jetzt erkenn ich erst wer da
mir zugewandt hier inne hält,
mir scheuen Grusse so entrichtet,
mich als Einzelnen erwählt.

Wärs ein Traum und kein Gedicht,
würd verdunkeln sich das Licht,
so in romantisch Stimmung tauchen,
was jetzt noch grell und neu sich stellt.

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