Day 07 – A Book that’s hard to read

Was macht ein Buch aus, damit es anstrengend zu lesen ist? Eine komplizierte Sprache, eine fehlende Handlung, monotone und simple Formulierungen oder einfach nur die fehlende Übertragung eines Gefühls können Gründe sein, wieso man ein Buch nicht mag. Für mich persönlich ist es meist eine Monotonie und absolute Langatmigkeit, an der meine Ausdauer irgendwann zerbricht. Und genau eines der Bücher dieser Sorte möchte ich hier vorstellen.

Buddenbrooks (Fischer Taschenbuch Verlag)

Der gute, alte Thomas Mann… Grundsätzlich ist gegen seine Bücher nichts einzuwenden. Ich mag in sehr und auch seine Gedankengänge und Ansichten faszinieren und inspirieren mich. Doch als ich mich an die Buddenbrooks wagte, hatte ich mit jeder gelesenen Seite mehr Mühe, noch eine weitere zu lesen. Seite um Seite zog sich die Skizze des Ortes und der Personen hin und jede einzelne Sekunde der Handlung schien aufs Ausführlichste beschrieben zu sein.

Irgendwann kam ich an den Punkt, an dem ich aufgab. Beim Schreiben dieses Blogs aber kommt wieder eine gewisse Lust auf, mich noch einmal an dieses Buch zu wagen. Ein willkommener Nebeneffekt dieser Blogreihe.

Rainer Maria Rilke schrieb einst zu diesem Buch:

„Diese Geschichte des alten Lübecker Patriziergeschlechtes Buddenbrook (in Firma Johann Buddenbrook), welche mit dem alten Johann Buddenbrook um 1830 einsetzt, endet mit dem kleinen Hanno, seinem Urenkel, in unseren Tagen. Sie umfasst FEste und Versammlungen, Taufen und Sterbestunden (besonders schwere und schreckliche Sterbestunden), Verheirathungen und Ehescheidungen, grosse Geschäftserfolge und die herzlosen unaufhörlichen Schläge des Niedergangs, wie das Kaufmannsleben sie mit sich bringt… Auch der Letzte, der kleine Hanno, geht mit nach innen gekehrtem Blick umher, aufmerksam die innere seelische Welt belauschend, aus der seine Musik hervorströmt. In ihm ist noch einmal die Möglichkeit zu einem Aufstieg (freilich einem anderen als Buddenbrooks erhoffen) gegeben: Die unendlich gefährdete Möglichkeit eines grossen Künstlerthums, die nicht in Erfüllung geht…“ (Bremer Tagblatt und General-Anzeiger vom 16.4.1902)

Vielleicht werde ich meine sehr kritische Meinung nach diesem Sommer noch einmal revidieren müssen. Anstrengend zu lesen ist es aber auf jeden Fall.

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Eingeordnet unter 30 Day Book Meme

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