Die Schönheit des Regentages

Die Wolken bedecken den Himmel und alles scheint grau und düster. Feiner Regen fällt vom Himmel und benetzt die Wege und Wiesen. Nur wenige Menschen vertreiben sich die Zeit draussen. Man flüchtet vor der grauen Nässe in die Wärme der eigenen Wohnung. Selbst die Vögel hält es nicht lange draussen, bevor sie sich in ihr Nest verkriechen.

Hier drin ist es warm und trocken. Ich beobachte das Wetter da draussen und fliehe in die sonnige Gedankenwelt. Ich beobachte meinen eigenen Atem und die vereinzelten Gedanken, die in mir vorbeiziehen wie die kleinen Wolken an einem blauen Sommerhimmel. Alles scheint vergessen, die Zeit, das Kommende und das Vergangene, Sorgen und Schmerzen. Nur noch ich und der Moment.

Und die Welt draussen ist immer noch grau und nass. Doch ganz anders scheint sie mir. Das Grau scheint zu strahlen und zu leuchten wie frischer Schnee im Sonnenlicht. Die Vögel verstecken sich nicht missmutig in ihren Nestern sondern singen begeistert von ihrer Freude über den Regen. Und selbst die Menschen geniessen ihre Zeit zuhause. Das Grün der Bäume scheint durch ihren nassen Film hindurch und die jungen Knospen und Blätter strahlen in einem hellen Grün.

Die Welt scheint friedlich.
Wie ich.
Beseelt von einer inneren Ruhe.

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Eingeordnet unter Tagesgedanken

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