Erinnerungen an Dich – Teil 1

Herbst mir Dir

Ich mag mich an unzählige Augenblicke erinnern, die wir nebeneinander im Bett verbrachten. Deine Räucherstäbchen brannten, draussen spielte der Wind und das Wetter mit dem Laub der Bäume. Schwach nur durch die leicht geöffneten Fenster hörbar. Zwei, drei Kerzen beleuchteten uns und deine Lavalampe spendete etwas Licht und Wärme.
Wir lagen einfach nur da. Du schmiegtest dich in meine Arme und hörtest meinem Herzschlag zu. Und die Zeit schien stillzustehn.

Wir redeten. Oh, und wie wir das taten! Wohl noch niemandem zuvor konnte ich so viele Gedanken anvertrauen. Wir sprachen über die intimsten Dinge, die ich oft sogar erst in dem Augenblick des Redens realisierte. Du stelltest die seltsamsten Fragen, auf die ich wie selbstverständlich mit den ungewöhnlichsten Antworten aufwartete. Wir schwankten zwischen Lachen und Ernsthaftigkeit, doch stellten wir nie unser Reden und den Moment in Frage. Nein, wir genossen was wir taten, wie wir lebten und wie wir fühlten.

In einem dieser Momente vergoss ich einige Tränen. Du fragtest besorgt, was denn los sei und wie es mir ginge.
Ich antwortete nur: „Ich bin glücklich.“
Und du freutest dich für mich.

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