Die Macht der Erinnerung

Einmal aufgeräumt, stapeln sich Dinge, die ihren Platz verlassen müssen. Viele Dinge. Und nicht nur Materielle. Gegenstände finden sich in den eigenen Händen wieder, die einen augenblicklich mit Erinnerungen überfluten.

Eine Dose, die man einmal geschenkt bekam;
Bücher, die man einst ausgeliehen (aber immer noch nicht gelesen) hatte;
ein Faltblatt eines Hotels in München, in dem man mal ein Wochenende verbrachte;
und die ein oder andere weitere Kleinigkeit.

Und all diese Erinnerungen lassen einen von der wirklichen Welt abschweifen, lassen die Gedanken fliegen in vergangene Zeiten. Eindrücke von Traumwelten gestalten Gefühlshintergründe und unscharfe Bilder. Vereinzelt tauchen Szenen auf, die einem gut in Erinnerung blieben:

Konzerte, die man erst spät mit schweissdurchtränktem T-Shirt verliess, die Beine der vielen Tanzerei wegen kaum mehr fähig zu laufen;
Weihnachtsfeiern im Kreise der Familie, nicht der Geschenke wegen in guter Erinnerung geblieben;
Frühstück in fremden Städten, mit teilweise fremden Menschen und einer Karte mit Dutzenden von Trinkschokolade-Variationen;
die glänzenden Augen eines Mädchens, mit dem man zu langsamer Musik Walzer-Runden drehte;
und nicht zuletzt das Kribbeln im Bauch, das die Nervosität und den Reiz von neuen Erfahrungen ankündigt.

Was wären wir nur ohne all diese Erinnerungen…

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