Dein Schweigen

Mädchen, du stehst einsam dort
Die Trauer zeichnet dein Gesicht
Wirkst so hilflos und allein –
Wieso das so ist, weiss ich nicht.

Einzeln‘ Träne ziert die Wange
Zieht dort einsam ihres Wegs
Blick in dein Gesicht ganz bange
Frag mich doch, was macht sie dort?

Die Augen blicken gramerfüllt
Kummer beugt und bricht dein Haupt
Gebrochen scheint dein Blick zu sein
Du scheinst der Freude ausgeraubt.

Will ich Schritte zu dir wagen
Näher mich in Sorg‘ und Leid
Mit jedem Schritt weichst du mir aus
Du wünscht dir wohl nicht mein Geleit.

So setz ich mich dort auf den Boden
Warte, was du mir noch zeigst
Besorgt wart ich auf Hilferufe
Dein Mund bleibt stumm – du schweigst.

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