Demontage des Seins

Zum ersten Mal seit langem fühle ich mich völlig sprach- und wortlos..

Ich sitze einfach nur da, starre zum Fenster hinaus – es regnet. Das Fenster ist offen und leise plätschert das Wasser auf den Balkon – beruhigend und schön. Im Hintergrund läuft Musik – Surround me with your love von 3-11 Porter – und berieselt meinen Blick nach draussen. In den Händen halte ich eine Tasse warmen Tees. Seelennahrung, so scheints.
Und dieser Moment scheint zeitlos, bleibt ewig.

Die Nacht war aufwühlend, beinahe selbstzerstörerisch. So viele Worte lieferten sich einen Kampf in meinem Kopf, liessen mir keine Ruhe und nährten meine Selbstzweifel. Demontage des Seins, könnte man es nennen.
Und jetzt: Stille, Ruhe, die Stimmen schweigen und ich bin wieder ich.

Und der Regen spiegelt sich auf den Wangen, doch ein Lächeln ziert meinen Mund.

Und ich begreife: es ist nicht wichtig, wer ich bin, sondern wer ich sein möchte.
Und wer ich sein möchte, weiss ich nun – dir sei Dank..

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