Es lebe die Langsamkeit!

Ich bin zwar durchaus ein Fan der gemütlichen Lebensweise, aber irgendwann hat die Langsamkeit und Bedächtigkeit auch eine Grenze erreicht. So zum Beispiel in Vorlesungen:

Man würde ja durchaus so nett sein und bei einem Berner Archivar nicht unbedingt gleich sämtliche Klischees vermuten. Ein Fehler, trotz allem. Denn irgendwo kommen diese Vorurteile ja her. Ich hab die Quelle gefunden.
Nicht nur,  dass seine Sprechgeschwindigkeit ganz und gar bernerisch ist, nein, gemäss dem archivarischen Grundsatz hat, was zum Archiv gehört, trocken zu sein (bzw. gelagert zu werden, aber das würde nicht ins Satzschema passen).
Und aufgrund dieser beiden Prinzipien ist es durchaus verständlich, dass sich meine Begeisterung für diese Wissenschaft bereits sehr gedämpft hat.

Selbstbezeichnend für ein Archiv ist auch folgendes:
Eben jener Archivar sprach die Begriffe „Serien-Dossier“ und „Betreff-Dossier“ an, dessen genaue Unterscheidung doch relativ offen blieb. Wikipedia kennt die Begriffe ebenfalls nicht. Deren Vorschläge: „Serienmörder“ und „Bettgeflüster“. Was ja dann auch wieder zum Inhalt eines Archivs passen mag..

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