Abendregen

Trüb erscheint die Aussenwelt,
draussen fällt der kalte Regen
in der frühen Dunkelheit
und spendet Erd und Menschen Segen.

Regentropfen auf der Scheibe
ziehen eilig ihre Bahn,
Wegesspuren zeichnen Muster,
glänzt im nächtlich Lichtermeer.

Hinter Glas sitz ich allein,
seh diesem frohen Treiben zu,
sollt mich daran erfreuen können
und find doch letztlich keine Ruh.

Je weiter ich des Weges zieh,
je schwärzer wird der Blick nach draussen
und wie in der gequälten Seele,
zeigt kein einzig Licht mehr sich.

Advertisements

Hinterlasse einen Kommentar

Eingeordnet unter Gedichte

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s