Erste eigene Wohnung – 4

Meine erste Nacht ganz alleine in meiner Wohnung war… ermüdend? Ich fühl mich als hätte ich einen Kater. Da werd ich mich wohl noch etwas daran gewöhnen müssen.

Aber bis heute morgen lief einiges: Freitag morgen ging es los mit Kisten packen, dann pünktlich um vier nach drei nachmittags auf den Zug Richtung Basel. Dort erwartete mich am Badischen Bahnhof bereits mein Umzugswagen. Dank einem kleinen Problem mit meiner Kreditkarte durfte mir eine Arbeitsfreundin mit der Ihren aus der Patsche helfen (hier nochmals ein riesengrosses Dankeschön!). Dann gings mit dem Wagen wieder zurück nach Luzern, wo bereits zwei willige Helfer bereitstanden, um die Möbel zu zerkleinern und Sack und Pack in den Laster zu laden. Irgendwann um elf Uhr haben wir dann alle die Matratze gefunden und vorallem: benutzt, denn am nächsten Morgen ging es wieder früh an die Arbeit.

Samstag um acht Uhr machte sich der Transporter auf den Weg nach Pratteln, auch dort waren schon einige willige Helfer vor Ort. Kaum war der Transporter leer, gings direkt zur IKEA, um noch die letzten Möbel abzuholen (wie macht man eine 1-Zimmer-Wohnung optisch doppelt so gross? Genau, man stellt einfach einen grossen Schrank mit Spiegeltüren in die Mitte der Längswand).

Sonntag war dann noch Aufbauen der letzten Möbel und vorallem Einrichten angesagt.

Und jetzt?  Wenn ich mich so umsehe, sieht die Wohnung richtig gemütlich aus. Es fehlt zwar noch an Bildern, Deko und meinem Teppich, aber insbesondere die knalligen Wandfarben (die ich mir vor Einzug beim Maler wünschen durfte) sorgen für eine helle und fröhliche Atmosphäre.

Einziger Wermutstropfen: Leute, die Verträge mit Telekomanbietern nicht richtig abschliessen könne. Leute, die den Internet-Vertrag ab ersten August laufen lassen und somit eine Woche ohne Internet herumsitzen. Leute wie mich.
(This internet-session is sponsored by a friendly neighbour with a open WLAN).

Jetzt gehts los zur Gemeinde. Nicht mehr lange und ich bin auch amteshalber Baselländer. Fühlt sich irgendwie an wie eine Heirat, so ein Amtsgang. „Standesamt“, ich komme!

Zu guter Letzt werde ich noch eine Tour durch die Läden machen. Media Markt, Coop und eventuell IKEA stehen auf dem Programm. Und irgendwo in einem dieser Läden werde ich vielleicht auch endlich die Staubsaugerbeutel für den Rotel Lenox 1600 finde, damit ich hier endlich mal richtig putzen könnte.

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