Eine Ruine

In dunklem Viertel einer Stadt,
in endlos öder Betonwüste,
steht in der Mitte,
grau und düster,
ein still und dunkles, leeres Haus.

Ein Eingang nur und schwarze Löcher,
an Fenster statt herausgebrochen,
lassen Besucher,
kühn und wacker,
Blick und etwas Licht hinein.

Hat die Neugier den bezwungen,
der sich erst so nah getraut,
wird Einlass
und das Recht gewährt,
manch dunkel Rätsel zu entdecken.

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2 Kommentare

Eingeordnet unter Gedichte

2 Antworten zu “Eine Ruine

  1. Ja, auch mich sprechen alte Gemäuer an – ziehen mich in ihren Bann, locken mich, ihre Geheimnisse und Rätsel zu entdecken 🙂 …

    Ich mag es sehr, wie Du Deine Gedanken und Gefühle zu einem Thema in einem Gedicht festzuhalten vermagst. Toll!

    Liebe Grüße,
    Katrin

    • Vielen Dank für die aufbauende Kritik!
      Ich veröffentliche zwar nur ein paar meiner Gedichte, aber es ist schön zu wissen, dass zumindest bei diesen Wenigen die Gedanken dahinter voll zur Geltung kommen 🙂

      Liebe Grüsse
      Beat

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